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	<title>FormatLabor.net BLOG</title>
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	<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 11:21:15 +0000</pubDate>
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		<title>Derrida Tagung</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 08:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>formatLabor</dc:creator>
		
	<category>Tele Lectures</category>
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		<description><![CDATA[>Dirk Baecker (Soziologe), >Elisa Barth (Kulturwissenschaftlerin), >Tom Lamberty (Verleger, Merve Verlag Berlin), >Susanne L&#252;demann (Literaturwissenschaftlerin, Derrida-&#220;bersetzerin) und >Hanns Zischler (Autor, Derrida-&#220;bersetzer, Schauspieler).
Aus der Ank&#252;ndigung: &#8220;Jacques Derrida zu lesen hei&#223;t, ihn der Schrift zur&#252;ckzugeben, der er sein Lebenswerk gewidmet hat, hei&#223;t aber auch, Stimmen zu Wort kommen zu lassen, deren Eingriff in die Zeit, Hinwendung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" src="http://www.formatlabor.net/images/Hanns-Zischler03.jpg" />>Dirk Baecker (Soziologe), >Elisa Barth (Kulturwissenschaftlerin), >Tom Lamberty (Verleger, Merve Verlag Berlin), >Susanne L&#252;demann (Literaturwissenschaftlerin, Derrida-&#220;bersetzerin) und >Hanns Zischler (Autor, Derrida-&#220;bersetzer, Schauspieler).</p>
<p>Aus der Ank&#252;ndigung: &#8220;Jacques Derrida zu lesen hei&#223;t, ihn der Schrift zur&#252;ckzugeben, der er sein Lebenswerk gewidmet hat, hei&#223;t aber auch, Stimmen zu Wort kommen zu lassen, deren Eingriff in die Zeit, Hinwendung zum Anderen und merkw&#252;rdigem Zuhause in einer immer nur unzul&#228;nglich vertrauten Sprache zeitlebens seine Faszination galt. &#8221; Dirk Baecker wird aus dem Buch â€žReligionâ€œ vorlesen, das Derrida zusammen mit Gianni Vattimo ver&#246;ffentlichte . Baecker interessieren darin die Passagen &#252;ber das &#220;bel der Abstraktion, &#252;ber Zahl und Zeugenschaft und &#252;ber das Universum als eine Maschine, die G&#246;tter hervorbringt. Elisa Barth wird eine musikalische Lesung aus Derridas Hommage an Ornette Coleman vortragen. Qu&#8217;est-ce qui arrive? fragt Derrida, der 1997 mit dem Saxofonisten Ornette Coleman einen Abend lang in und &#252;ber Musik improvisiert. Susanne L&#252;demann liest eine Passage aus â€žMarxâ€™ Gespensterâ€œ vor und berichtet &#252;ber ihre &#220;bersetzungsarbeit an diesem Buch.<br />
Tom Lamberty wird aus â€žEine gewisse unm&#246;gliche M&#246;glichkeit, vom Ereignis zu sprechenâ€œ und aus â€žEinige Statements und Binsenwahrheiten &#252;ber Neologismen, New-Ismen, Post-Ismen, Parasitismen und andere kleine Seismenâ€œ zwei Abschnitte lesen und dazu Musik von der CD oder vom Plattenteller spielen.<br />
Hanns Zischler wird einen Abschnitt aus der von ihm und Hans-J&#246;rg Rheinberger &#252;bersetzten â€žGrammatologieâ€œ (erschienen bei Suhrkamp) vortragen und kommentieren.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/derrida">to the tele-lectures</a>
</p>
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		</item>
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		<title>Neumann Salon</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=219</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=219#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[
Neumann Salon
Eine Coproduktion des  Formatlabors Berlin, der  transmediale Berlin - festival for art and digital culture berlin und dem  Collegium Hungaricum Berlin (.CHB)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="473" height="316" alt="Neumann Salon" title="Neumann Salon" src="http://www.formatlabor.net/jns/01neummann-out2webs.jpg" /><br />
<a target="_blank" title="Janos Neumann Salon" href="http://www.neumannsalon.de/">Neumann Salon</a><br />
Eine Coproduktion des <a class="external" href="http://www.formatlabor.net//"> Formatlabors Berlin</a>, der <a class="external" href="http://www.transmediale.de/de/janos-von-neumann-salon"> transmediale Berlin - festival for art and digital culture berlin</a> und dem <a class="external" href="http://www.hungaricum.de/programm/programm/events/825.html"> Collegium Hungaricum Berlin</a> (.CHB)
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fr&#252;hling Erwache!</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=222</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=222#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 10:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[gespielt von geh&#246;rlosen, schwerh&#246;rigen und h&#246;renden Jugendlichen f&#252;r Geh&#246;rlose, Schwerh&#246;rige und H&#246;rende.

Unsere Produktion wurde f&#252;r das Theatertreffen Berlin und den BKM-Preis nominiert. Das Magazin Yourope (Arte) berichtete ausf&#252;hrlich &#252;ber das Projekt und &#8220;Sehen statt H&#246;ren&#8221; (BR) widmete Fr&#252;hling Erwache! eine 30 min. Sendung.
more
&#38;amp;amp;lt;/p&#38;amp;amp;gt;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gespielt von geh&#246;rlosen, schwerh&#246;rigen und h&#246;renden Jugendlichen f&#252;r Geh&#246;rlose, Schwerh&#246;rige und H&#246;rende.</p>
<p><img width="473" height="716" src="http://www.formatlabor.net/pw/ada2-n.jpg" /></p>
<p>Unsere Produktion wurde f&#252;r das Theatertreffen Berlin und den BKM-Preis nominiert. Das Magazin Yourope (Arte) berichtete ausf&#252;hrlich &#252;ber das Projekt und &#8220;Sehen statt H&#246;ren&#8221; (BR) widmete Fr&#252;hling Erwache! eine 30 min. Sendung.<br />
<a title="Possible World" target="_blank" href="http://www.possibleworld.eu/">more</a><br />
<iframe width="471" height="231" frameborder="0" src="http://player.vimeo.com/video/15002586?color=ff9933">&amp;amp;amp;lt;/p&amp;amp;amp;gt;</iframe>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Â»Till Nikolaus von Heiseler: MedientheaterÂ« in der Akademie der K&#252;nste am Pariser Platz am 27. Oktober 2010, Clubraum &#124; Beginn 17:00</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=224</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=224#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 06:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[Akademie der K&#252;nste Berlin l&#228;dt ein zum 5-Uhr-Tee: â€žTill Nikolaus von Heiseler: Medientheaterâ€œ
Lesung und Gespr&#228;ch u.a. mit Anne Tismer, Wolfgang Ernst, Matthias Lilienthal

Â»MedientheaterÂ« von Till Nikolaus von Heiseler reflektiert in inszenierten Gespr&#228;chen den Zusammenhang von Wissen, Medium, Format und Gesellschaft. Im Gespr&#228;ch: Â»Theater als Netzwerk?Â« fragen wir, inwiefern die neuen technischen M&#246;glichkeiten &#252;ber die gegenw&#228;rtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Akademie der K&#252;nste Berlin l&#228;dt ein zum 5-Uhr-Tee: â€žTill Nikolaus von Heiseler: Medientheaterâ€œ<strong><span /></strong></p>
<p class="MsoNormal">Lesung und Gespr&#228;ch u.a. mit Anne Tismer, Wolfgang Ernst, Matthias Lilienthal</p>
<p class="MsoNormal"><img width="470" height="317" align="left" src="http://www.formatlabor.net/blog/images/adk02.jpg" /></p>
<p class="MsoNormal">Â»MedientheaterÂ« von Till Nikolaus von Heiseler reflektiert in inszenierten Gespr&#228;chen den Zusammenhang von Wissen, Medium, Format und Gesellschaft. Im Gespr&#228;ch: Â»Theater als Netzwerk?Â« fragen wir, inwiefern die neuen technischen M&#246;glichkeiten &#252;ber die gegenw&#228;rtig bestimmende Struktur des Stadttheaters hinaus neue Formen f&#252;r ein Theater der Zukunft produzieren und inwieweit gerade das Theater - von seiner Arbeitsweise her - zum Modell f&#252;r alle audiovisuellen Medien werden kann.</p>
<p class="MsoNormal">Wie k&#246;nnen Strukturen entstehen, in denen Networking und Autorenschaft (subjektive k&#252;nstlerische Setzung) einander nicht im Wege stehen? Unsere Antwort - die NEUE METHODE - ist die Arbeit mit Hilfe eines produktiven Archivs. In dieses kann jeder Teilnehmer Material einspeisen. Das Material wird im Archiv geordnet und alle Kommunikationsvorg&#228;nge &#252;ber das jeweilige Projekt werden dokumentiert. Aus dem Archiv k&#246;nnen nun Autoren - zentriert durch ihre pers&#246;nliche Vision - unterschiedliche Medien und Formate bedienen: Print-Publikation, Internet, Film, TV, Artikel, Radio, Installation, Ausstellung, Theater etc. Obwohl die Struktur kollektiv ist und es zu einem Austausch und einer Zusammenarbeit kommt, ist jedes Resultat kompromisslos durch die Vision seines Autors gepr&#228;gt.</p>
<p class="MsoNormal">Das Buch besteht aus inszenierten Gespr&#228;chen. F&#252;r jeden der Gespr&#228;chspartner entwickelten wir ein Setting und eine imagin&#228;re Instanz. F&#252;r Dirk Baecker war dies der Beitrag zu einem Theorieradio; Setting: Homestudio. Wolfgang Ernst kam zu einem Gespr&#228;ch &#252;ber das Medientheater und wollte mit uns vor allem &#252;ber eine m&#246;gliche Zusammenarbeit sprechen; Setting: Dokumentation eines Arbeitsgespr&#228;chs. Matthias Lilienthal und Detlev Schneider empfingen wir in einer Live-Konstellation, weil ich dachte, dass mir Matthias Lilienthal mit seinem 16 h-Tag sonst wom&#246;glich einschlafen k&#246;nnte. Jedes Gespr&#228;ch ist in 5 Akte strukturiert und folgt gewisserma&#223;en einer vorher geplanten Dramaturgie (Entwicklung, Gegensatz, Zuspitzung, Eskalation, Ausblick).</p>
<p class="MsoNormal">Leider blieb die Veranstaltung weit hinter der textlichen Vorlage zur&#252;ck.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt">Theory as an Artform: Kunst und Wissenschaft</span></p>
<p class="MsoNormal">Die NEUE METHODE kann nicht nur f&#252;r k&#252;nstlerische Projekte, sondern auch f&#252;r Wissensmoderation in unterschiedlichen Bereichen genutzt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Wir hatten urspr&#252;nglich gehofft, dass diese Form der Wissensinszenierung auch bei der Entwicklung von neuem Wissen hilfreich sein kann. Jetzt scheint uns, dass die hier gew&#228;hlte Form eher f&#252;r Vermittlung und Lehre geeignet ist.</p>
<p class="MsoNormal">Einen Vorl&#228;ufer dieser von uns, wesentlich in Bezug auf audiovisuelle Narrationen neu entwickelten Arbeitsstruktur finden wir im Verh&#228;ltnis von Autor und Regisseur im deutschsprachigen Regietheater.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt">Praxis</span></p>
<p class="MsoNormal">Wie nun k&#246;nnte eine konkrete Praxis aussehen? Ein Beispiel: Unser (&#252;ber)n&#228;chstes Projekt <a title="Lulu oder das Begehren des Begehrens" target="_blank" href="http://www.possibleworld.eu/WorldLulu">Lulu</a><span style="font-size: 14pt" /></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt">Mehr &#252;ber das Projekt</span></p>
<p class="MsoNormal">Hier k&#246;nnen Sie mehr &#252;ber das <a target="_blank" title="Medientheater" href="http://www.formatlabor.net/medientheater/">gesamte Projekt</a> und das <a target="_blank" title="Medientheorie f&#252;r K&#252;nstler" href="http://www.formatlabor.net/html/Medientheorie-fuer-Kuenstler.htm">Buch</a> erfahren. Oder Sie k&#246;nnen einen <a title="Theater als Netzwerk" href="http://www.formatlabor.net./html/Theater-als-Netzwerk-Auschnitt.ogg">Audioauschnitt</a> aus der Radiosendung h&#246;ren.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fr&#252;hling Erwache!</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=221</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=221#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[  FR&#220;HLING ERWACHE!  

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="571" height="321" frameborder="0" src="http://player.vimeo.com/video/15002586?color=ff9933">  FR&#220;HLING ERWACHE!  </iframe>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ouvert&#252;re f&#252;r &#8220;Wissensformate f&#252;r die telematische Gesellschaft&#8221;</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=214</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=214#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Theory &amp; Research</category>
	<category>Work in Progress (groups)</category>
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		<description><![CDATA[
Wie k&#246;nnen wir neue Wissenformate f&#252;r die telematische Gesellschaft entwickeln?
Please leave a comment!
>Vorspiel f&#252;r das Projekt:
Audiotrack zum Thema Generative Glossare                      (audio, 14 min, 14 MB)
&#8212;&#8211;
In unsere Buch-und-Fernseh-Gesellschaft entwickelten sich entsprechende Wissensformate. Einerseits ein Bildungssystem: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="475" height="357" title="Imagine!" alt="Imagine!" src="http://www.formatlabor.net/images//Essen-auf-Tisch.gif" /></p>
<p>Wie k&#246;nnen wir neue Wissenformate f&#252;r die telematische Gesellschaft entwickeln?</p>
<p><strong>Please leave a comment!</strong></p>
<p>>Vorspiel f&#252;r das Projekt:<span class="fliss"><br />
Audiotrack zum Thema <a href="http://www.formatlabor.net/media/Baecker_Millions_of_Images-Ausschnitt.ogg"><span class="text-rot">Generative Glossare</span></a>                      (audio, 14 min, 14 MB)</span></p>
<p>&#8212;&#8211;<br />
In unsere Buch-und-Fernseh-Gesellschaft entwickelten sich entsprechende Wissensformate. Einerseits ein Bildungssystem: Schulen, Universit&#228;ten und anderseits Bildungs-Unterhaltungssendungen in den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern. Dar&#252;ber hinaus gibt es Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und den Buchmarkt.</p>
<p>Nun hat sich die Situation ver&#228;ndert und zwischen den Formaten des Lehrens in einer Klasse oder einem Seminar und dem Bildungs-Unterhaltungs-Sendungen im Fernsehen k&#246;nnten weitere Formate entstehen: beispielsweise Gespr&#228;che zwischen Jugendlichen und Wissenschaftlern, die dann &#252;ber die sozialen Netzwerke verbreitet werden k&#246;nnen und zwar auf einer Weise, dass alle, die zu dem Video etwas zu sagen haben, selbst in sp&#228;tere Sendung eingeladen werden oder auch Kommentare schreiben k&#246;nnen. Doch sollte sich die Distribution nicht allein auf soziale Netzwerke und Videos im Netz beschr&#228;nken. Sondern das Besondere an den neuen Medien ist, das unterschiedliche Formate (Video, TV-Beitrag, Radio-Beitrag, Buch, Artikel, Live-Gespr&#228;che usw.) bedient werden k&#246;nnen und auf diese Weise eine offen Struktur entsteht.<br />
Dieser neue Bereich ist im Verh&#228;ltnis zur klassischen Bildung, zu &#246;ffentlichen Diskussions-Veranstaltungen und Bildungs-Unterhaltungs-Sendungen sehr effektiv und effizient. Die Effektivit&#228;t ergibt sich daraus, dass wir die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind. Das hei&#223;t wir setzen eher an philosophische Gespr&#228;che unter den Jugendlichen selbst an als an Themen, die in der Schule vorkommen. Dar&#252;ber hinaus, kann jeder, der Kritik &#252;ben will in das Gespr&#228;ch einsteigen.</p>
<p>Die neuen Wissensformate finden ihren Platz also zwischen der Lebenswelt der Jugendlichen, in der sie sich die Fragen nach ihrer Identit&#228;t, die Frage nach dem Anfang der Welt, die Frage nach Moral und Werten, die Frage nach ihren eigentlichen W&#252;nschen usw. stellen und den Bildungsangeboten von Schule, &#246;ffentlich-rechtlichen Unterhaltungssendungen des Wissens und entsprechenden &#246;ffentlichen Diskussionen in Theatern, &#246;ffentlichen wissenschaftlichen Vortr&#228;gen und Symposien.</p>
<p>Hierbei geht auch um die Schaffung eines &#246;ffentlichen Raums f&#252;r das Gespr&#228;ch dar&#252;ber, in was f&#252;r einer Gesellschaft wir k&#252;nftig leben wollen.</p>
<p>Effizienz: Im Verh&#228;ltnis zur klassischen Bildung, offene Podiumsdiskussionen beispielsweise in Theater und &#246;ffentlich-rechtlichen Bildungs-Unterhaltungs-Sendungen ist das Format im Verh&#228;ltnis zu seinen Wirkungen sehr effizient. W&#228;hrend die klassischen Formen eine bestimmte Anzahl von Personen erreichen (35 Jungendliche in der Klasse, 80 Personen bei einer &#246;ffentlichen Diskussion, ein paar Millionen Zuschauer bei einer &#8220;Gro&#223;en Wissensshow&#8221; im Fernsehen), k&#246;nnen die Wissensformate f&#252;r die telematische Gesellschaft so produziert werden, dass unterschiedliche Ergebnisse am Ende an unterschiedlichen Orten auftauchen (von ein paar 10.000 Klicks auf YouTube, &#252;ber ein Buch bis zu Live-Veranstaltungen mit ein paar hundert Personen). Die Effizienz ist nicht zuletzt dadurch gegeben, dass wir, die Jugendlichen, selbst produzieren (filmen &#038; schneiden).</p>
<p>Doch wer ist die Adresse dieser Argumentation?</p>
<p>Systemtheoretisch beschrieben handelt es sich um drei verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Leitdifferenzen (<a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=53">Erfolgsmedien</a>), an denen sie sich jeweils orientieren. Diese Leitdifferenzen sind sowohl zust&#228;ndig f&#252;r die Anschlussf&#228;higkeit einzelner kommunikativer Akte als auch f&#252;r Selbstbeschreibung. In der Wissenschaft geht es um die traditionsges&#228;ttigte Innovation mit der Leitdifferenz wahr/unwahr. Die Massenmedien operieren mit der Leitdifferenz der Spannung, dies f&#252;hrt in der Regel zu spannenden NARRATIONEN und dem Anschluss an Bekanntes. Im fiktionalen Bereich: eine in sich geschlossene Geschichte (Kampf eines Helden gegen antagonistische Kr&#228;fte); im nicht-fiktionalen Bereich: WEITERERZ&#196;HLEN EINER NARRATION, also Anschluss an Bekannte oder Bekanntes. Dazwischen gibt es noch den &#246;ffentlich-diskursiven Bereich, der &#246;ffentlich gef&#246;rdert wird. Er hat ein gro&#223;es Potential und richtet sich - insbesondere in der direkten F&#246;rderung - an der <em>political correctness</em> aus.   Aus dieser Perspektive ist es einsichtig, dass der Raum zwischen diesen Bereichen leer bleibt. Die scheinbare, offensichtliche Unm&#246;glichkeit ist aber auch eine andere Form der Beschreibung f&#252;r die Gr&#246;&#223;e der Innovation, derer es hier bedarf.</p>
<p>&#8212;&#8211;<br />
<a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=206">Worum geht es?</a></p>
<p>&#8212;&#8211;<br />
<strong>Wichtige Begriffe f&#252;r unser Unternehmen:<br />
</strong>Zur Unterscheidung von <a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=209">Bed&#252;rfnis und Bedarf</a>.</p>
<p><a target="_blank" title="Geselligkeit" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=139">Geselligkeit</a> (Simmel)</p>
<p>Plauderei &#252;ber das <a target="_blank" title="GEB" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=167">Globale Eher Besser </a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=88">Einheit der Differenz </a><br />
&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Was tun?</strong>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Re:play Haydn</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=218</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=218#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 14:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[25.09.2009 / 19 Uhr / Kein Nacheinlass! // CHB //
Konzertperformance f&#252;r ein Kieferfragment

Das Auffinden des letzten Kieferfragmentes von Joseph Haydn nimmt das Collegium Hungaricum zum Anlass einer einmaligen Konzertperformance, in der eben dieses Kieferfragment anwesend sein wird, bevor es am 3. Oktober beerdigt wird.
Musikalische Leitung: J&#252;rgen Bruns / Konzept &#038; Inszenierung: Till Nikolaus von Heiseler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25.09.2009 / 19 Uhr / Kein Nacheinlass! // CHB //</p>
<p>Konzertperformance f&#252;r ein Kieferfragment<br />
<img src="http://www.formatlabor.net/jns/ReplayHaydn02.jpg" /></p>
<p>Das Auffinden des letzten Kieferfragmentes von Joseph Haydn nimmt das Collegium Hungaricum zum Anlass einer einmaligen Konzertperformance, in der eben dieses Kieferfragment anwesend sein wird, bevor es am 3. Oktober beerdigt wird.</p>
<p>Musikalische Leitung: J&#252;rgen Bruns / Konzept &#038; Inszenierung: Till Nikolaus von Heiseler / &#196;sthetische Gestaltung: Nam Chau / Darsteller: Michaela Caspar / Christian Maria Goebel / Produktion: Can Togay/CHB / Organisation: Adrienne GÃ¡bor</p>
<p>.CHB<br />
<a title="CHB" target="_blank" href="http://www.hungaricum.de/">Collegium Hungaricum Berlin</a> (Haus Ungarn)<br />
Ungarisches Kulturinstitut<br />
Dorotheenstra&#223;e 12<br />
10117 Berlin<br />
Panoramasaal<br />
<a target="_blank" href="http://www.neumannsalon.de/ReplayHaydn">[Presseinfo]</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Friedrich Kittler: Vom Gott der Diebe zum gerechneten Raum</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=54</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=54#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>formatLabor</dc:creator>
		
	<category>Tele Lectures</category>
	<category>Theory &amp; Research</category>
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		<description><![CDATA[Friedrich Kittler spricht am 19.11.2004 in der Akademie der K&#252;nste &#252;ber die physikalische Bedingung des Klangs und damit der Musik: den RAUM - und spannt den Bogen von der mythischen Vorzeit (und der Geburt der Leier aus dem Geiste des Schildkr&#246;tenmordes durch Hermes, dem Gott der Reisenden, der Diebe und der Dichter) bis in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" src="http://www.formatlabor.net/blog/images/Kittler-Aka-04.jpg" />Friedrich Kittler spricht am 19.11.2004 in der Akademie der K&#252;nste &#252;ber die physikalische Bedingung des Klangs und damit der Musik: den RAUM - und spannt den Bogen von der mythischen Vorzeit (und der Geburt der Leier aus dem Geiste des Schildkr&#246;tenmordes durch Hermes, dem Gott der Reisenden, der Diebe und der Dichter) bis in die Zukunft des gerechneten und errechneten Raumes. Die Pointe dieses Vortrages ist, dass, obwohl der Raum die Basis des nat&#252;rlichen Klanges ist, umgekehrt ein bestimmter Klang zur&#252;ckgerechnet werden k&#246;nnte auf einen Raum.  <a href="http://www.tnvh.de">tnvh</a></p>
<p>+ + [<a href="http://www.formatlabor.net/media/Kittler-AdK.ogg">AUDIO</a> (12 min, 9MB) |<br />
<a href="http://www.formatlabor.net/media/Kittler-AdK-v.ogg">VIDEO</a> (12 min, 17MB)] + +<br />
<a href="http://www.formatlabor.net/formatlabor.htm" /></p>
<p><a href="http://www.formatlabor.net/formatlabor.htm"> </a><!--break-->
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>A very short Play for Bank Directors</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=39</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=39#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 14:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>formatLabor</dc:creator>
		
	<category>Works to show (for exhibitors)</category>
	<category>english</category>
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		<description><![CDATA[Video of a performance in a bank hall, Hamburg - Germany (32 min)
In a banking hall people are waiting to be served, are reading. A woman dressed in white is approaching the counter, shouts out into the hall, is attracting attention. She kneels down, people are taking pictures of her. She sings. The surounding people [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"><img width="200" height="134" align="left" src="http://www.bank-ueberfall.de/images/bank-raustragen.jpg" />Video of a performance in a bank hall, Hamburg - Germany (32 min)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">In a banking hall people are waiting to be served, are reading. A woman dressed in white is approaching the counter, shouts out into the hall, is attracting attention. She kneels down, people are taking pictures of her. She sings. The surounding people are watching her. Then a special police unit is confronted with this fragil woman.  - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - - - - - </span><span lang="EN-GB"> - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - - - - - </span><span lang="EN-GB">- - - - - - - - - - - - Exact planning meets contingency. An piece of art is confronted with reality. A tightope walk between absurdity, exageration and sensibility. </span></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.bank-ueberfall.de">  [SEE MORE]</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volker Grassmuck erkl&#228;rt Freie Software</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=208</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=208#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 14:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neue.methode</dc:creator>
		
	<category>Tele Lectures</category>
	<category>Theory &amp; Research</category>
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		<description><![CDATA[Der Freie-Software-Experte Volker Grassmuck erkl&#228;rt uns zum Jahreswechsel, was freie Sofware ist:
Was eigentlich ist Freie Software?
+ [AUDIO]          + 3 min, 3MB + + [VIDEO]          8MB


Volker Grassmuck erkl&#228;rt mit einfachen Worten, was Freie Software ist und worin ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="text"><span class="text-gro&#223;"><img align="left" src="http://www.formatlabor.net/images/Grassmuck-Kinder.jpg" /><font color="#000000"><font color="#000000">Der Freie-Software-Experte Volker Grassmuck erkl&#228;rt uns zum Jahreswechsel, was freie Sofware ist:</font></font></span></p>
<p class="text"><font color="#000000"><font color="#000000"><font color="#000000">Was eigentlich ist Freie Software?</font><br />
<span class="text-rot"><strong>+ <a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-freie-software-fuer-kinder-a.ogg"><span class="text-rot">[AUDIO]</span></a>          </strong>+ 3 min, 3MB + +<strong> <a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-freie-software-fuer-kinder-v.ogg"><span class="text-rot">[VIDEO]</span></a></strong><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-freie-software-fuer-kinder-a.ogg"><strong>          </strong></a>8MB</span></font></font></p>
<p class="text">
<p class="text">
<p>Volker Grassmuck erkl&#228;rt mit einfachen Worten, was Freie Software ist und worin ihre Vorteile liegen.<br />
<a href="http://www.formatlabor.net/html/download-vlc.htm"><img align="middle" src="http://www.formatlabor.net/images/oggvorbis.gif" /></a><strong>ogg          vorbis player</strong></p>
<p><strong> </strong><a target="_blank" href="http://eu.d-a-s-h.org/oggtheora"><font size="1" color="#333333">more          useful information</font></a></p>
<p>Das Buch &#8220;Freie Software&#8221; von Volker Grassmuck kann <a target="_blank" href="http://freie-software.bpb.de/Grassmuck.pdf">hier</a> frei herunter geladen werden (zur Verf&#252;gung gestellt von der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung).</p>
<p>Die Geschichte der Freien  Software Bewegung,<br />
+ <strong><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-geschichte-freie-software-a.ogg">         </a><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-geschichte-freie-software-a.ogg"><span class="text-rot">[AUDIO]</span></a></strong>          + 8 min, 8MB + +<font color="#ff0000"><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-geschichte-freie-software-v.ogg">          <strong><span class="text-rot">[VIDEO]</span></strong></a></font><strong> </strong>18MB</p>
<p>Die Geschichte der Freien Software ist nicht nur die Geschichte eines nie da gewesenen Produktes, eines Produktes, das einerseits immateriell ist (wie alle digitalen Daten) und anderseits produktiv wie andere Produktionsmittel auch (wie etwa Fabriken und Maschinen), sondern die Geschichte der Freien Software erz&#228;hlt das Wachsen einer alternativen &#214;konomie, in der Arbeit nicht mehr bezahlt wird und Leistungen nichts mehr kosten. Die Arbeitsstrukturen in denen Freie Software geschrieben (produziert) wird, sind prinzipiell offen. Prinzipiell im zweifachen Sinne a) im Sinne der der Definition und des Prinzips - Freie Software zeichnet sich dadurch aus, eben nicht in einem geschlossenen Unternehmenszusammenhang produziert zu werden und b) im Sinne der Einschr&#228;nkung, denn tats&#228;chlich teilnehmen kann nur der, der es vermag zum Autor Freier Software zu werden und eine entsprechende Qualifikation  mitbringt.</p>
<p>Wenn wir die Produktionsstrukturen Freier Software modellhaft begreifen und also nach ihrer &#220;bertragbarkeit auf andere Arbeits- und Produktionsstruktur fragen, erscheint es sinnvoll, zun&#228;chst die Besonderheiten der Freien Software zu beschreiben.</p>
<p>1. <strong>Historische Wurzeln.</strong> Computerprogramme haben wom&#246;glich zwei Wurzeln. Die eine liegt in der kostenlosen Beigabe der Software zu einer Hardware und die andere liegt in der Universit&#228;t. Die Universit&#228;t ist ein privilegierter Ort, zu vergleichen mit dem antiken Staatstheater. Ein Ort, der f&#252;r die Wissensproduktion der Gemeinschaft so wichtig erscheint, dass man ihn gemeinschaftlich &#252;ber Steuern finanziert.</p>
<p>2. <strong>Globalit&#228;t.</strong> Die Zusammenarbeit an Freier Software ist grunds&#228;tzlich nicht &#246;rtlich gebunden, sondern kann &#252;ber das Internet geschehen. Sie ist nicht lokal gebunden.</p>
<p>3. <strong>Anerkennungs&#246;konomie.</strong> Die Community ist gut vernetzt und das Bed&#252;rfnis der Anerkennung besteht vor allem in der Peer-to-Peer-Gruppe. Die Anerkennung der <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer">Peer-to-Peer</a> Gruppe ist nicht k&#228;uflich. Den anderen Gesellschaftsmitglieder ist die Wertsch&#228;tzung der eigentlichen Programmierarbeit weitgehend verschlossen (denn Sie k&#246;nnen den Code nicht lesen und beispielsweise eine elegante L&#246;sung nicht von einer weniger eleganten unterscheiden).</p>
<p>4. <strong>Inmaterialit&#228;t. </strong>Es handelt sich um ein digitales Produkt d.h. um ein Produkt, das prinzipiell kostenlos distribuiert werden kann. Wird ein Brot gebrochen und verteilt, bekommt jeder nur einen Teil. Die digitale Information dagegen wird durch Teilung nicht weniger. Unter diesem Aspekt &#228;hnelt Software allen Formen von Information und Wissensformen, die sich von ihren materiellen Tr&#228;gern emanzipieren k&#246;nnen.</p>
<p>5. <strong>Kopplung von Lese- und Schreibkompetenz.</strong> F&#252;r Programmierer ist ein Code, wenn er offen ist, lesbar. Gegen&#252;ber ihren Konsumenten verh&#228;lt sich Software dagegen eher wie audio-visuelle Formate (Kinofilme, TV-Format) zu deren Konsumenten: Sie ist ausschlie&#223;lich ausf&#252;hrbar. Dies entspricht der Lesbarkeit (dem Sehen und Verstehen) etwa von Filmen. Der Konsument von Filmen und TV besitzt in der Regel eine Lese- , aber keine Schreibkompetenz. Auf der Seite der Programmierer verh&#228;lt sich Freie Software wie Schrift; denn bei Schrift schlie&#223;t Lesef&#228;higkeit in der Regel die F&#228;higkeit zu Schreiben ein.</p>
<p align="center">***</p>
<p>Die Produktionsstrukturen der Freien Software verweisen auf eine Welt, in der Arbeit und Konsum neuen Regeln gehorchen, eine Welt, in der die Lebensberechtigung von Geldarbeit abgekoppelt ist (vgl. hierzu Konzepte des <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen">bedingungslosen Grundeinkommens</a>) und in der deshalb nicht f&#252;r den Bedarf, sondern f&#252;r Bed&#252;rfnisse produziert werden. (<a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=209">Zur Unterscheidung von Bed&#252;rfnis und Bedarf</a>)</p>
<p>Was ist Freie Software? - L&#228;ngere Fassung<br />
<strong><span class="text-rot">+ <a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-was-ist-freie-software-a.ogg"><span class="text-rot" /></a><font color="#ff0000"><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-was-ist-freie-software-a.ogg"><span class="text-rot">[AUDIO]</span></a>          </font></span></strong><span class="text-rot">+ 7 min, 7MB</span><strong><span class="text-rot">          + + <a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-was-ist-freie-software-v.ogg"><span class="text-rot">[VIDEO]    </span></a></span></strong><a href="http://www.formatlabor.net/media/grassmuck-was-ist-freie-software-v.ogg">      </a></p>
<p>Und hier kann man die <a target="_blank" href="http://wizards-of-os.org/index.php?id=2819">Die Show des Freien Wissens</a> erleben!</p>
<p>Prost! &#038; Happy New Year!
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>formatLabor - Basisinfo zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=207</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=207#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 21:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>formatLabor</dc:creator>
		
	<category>Exhibitions, Live-shows and performances</category>
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		<description><![CDATA[Das Formatlabor w&#252;nscht fruchtbare gesetzliche Feiertage und eine gelungene Konstruktion von Vergangenheit und Zukunft mit Hilfe des Gregorianischen Kalenders!Was ist das Formatlabor?
Das Formatlabor ist ein Ort der Formatforschung in Theorie und Praxis.
â€žThe formatLabor is a methodological approach as well as a place for theoretical and artistic exploration. It develops and tries out new forms of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Formatlabor w&#252;nscht fruchtbare gesetzliche Feiertage und eine gelungene Konstruktion von Vergangenheit und Zukunft mit Hilfe des Gregorianischen Kalenders!Was ist das Formatlabor?</p>
<p>Das Formatlabor ist ein Ort der Formatforschung in Theorie und Praxis.</p>
<p>â€žThe formatLabor is a methodological approach as well as a place for theoretical and artistic exploration. It develops and tries out new forms of communication and of media practice: medial and social formats.â€?</p>
<p><a title="Um was es geht" target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=206">Um was geht es?  </a></p>
<p>Wir sind eine streng unkommerzielle Organisation. 12.000 Vortr&#228;ge wurden bisher von unseren Seiten heruntergeladen. Hier finden Sie unsere <a title="Lehrveranstaltungen" target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=143">Lehrveranstaltungen</a>.</p>
<p>**************************************************</p>
<p><img align="left" src="http://www.formatlabor.net/images/tnvh-sich-betrachten-dreh.jpg" /></p>
<p><<<<<<<<< Jahresr&#252;ckblick 2007 / Vorausblick 2008<<<<<<<<</p>
<p>******* JAHRESRUECKBLICK 2007  *******</p>
<p>Zum Thema des Jahres â€žNarrationen im elektronischen Zeitalterâ€œ f&#252;hrten wir eine <a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?p=198">Salonreihe</a> im Tesla Berlin durch. Moderiert wurden die Abende von Till Nikolaus von Heiseler und Jan-Peter E.R. Sonntag.</p>
<p class="MsoNormal">Es wurde der abendf&#252;llende Film â€ž<a target="_blank" href="http://www.fade-to-black.net">Shit Happens</a>â€œ in einer Preview gezeigt und &#252;ber acht Monate alle zwei Wochen eine Telelecture geposted (auf <a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/">diesem Blog</a>)</p>
<p class="MsoNormal">Der H&#246;hepunkt des Jahres bestand in der Ausstellung â€ž<a target="_blank" href="http://www.laraxschiffer.com">Lara X. Schiffer - Iâ€™ll be Your Model</a>â€œ eine erste Gestaltwerdung des Projektes â€ž<a target="_blank" href="http://www.mail-archive.com/rohrpost@mikrolisten.de/msg01287.html">Reich durch Kunst</a>â€œ.</p>
<p>Unsere Arbeitsplattform <a href="http://www.keshma.net/">www.keshma.net</a> wurde intensiv von mehreren Universit&#228;ten genutzt.</p>
<p class="MsoNormal">Das Jahr stand &#228;sthetisch unter dem Motto der Backstage. Es war ein sehr schwieriges Jahr, da das Erscheinen des <a href="http://www.formatlabor.net/html/Medientheorie-fuer-Kuenstler.htm">Buches </a>sich immer weiter verz&#246;gerte.</p>
<p><!--</p-->
<p>******** JAHRESPLAN 2008 ********</p>
<p>Thematisch wird 2008 die Narration der Nachhaltigkeit im Zentrum stehen. Der K&#228;ufer als m&#246;glicher Gestalter der Welt.</p>
<p>Eine wichtige Rolle wird in diesem Jahr das Nachdenken und Experimentieren mit alternativen &#246;konomischen Strukturen spielen. Wir unterst&#252;tzen den Aufbau eines Netzwerkes, in dem es darum geht, den Plot der Nachhaltigkeit voranzutreiben.</p>
<p>Am 04. +05. Feburar 2008 werden wir unser Fade to Black Project und den Film Shit Happens in der Hochschule f&#252;r Bildende K&#252;nste Braunschweig bei Prof. <a target="_blank" href="http://www.brynntrup.de/now">Michael Brynntrup</a> vorstellen.</p>
<p>Im Fr&#252;hling wird unser Medienbuch <a href="http://www.formatlabor.net/html/Medientheorie-fuer-Kuenstler.htm">â€žMedientheaterâ€œ </a>im Kulturverlag Kadmos erscheinen und kann ab sofort vorbestellt werden.  Eine neue Gespr&#228;chsreihe wird den Titel â€žWie ist eine andere Welt m&#246;glich?â€œ tragen. Innerhalb dieser Reihe werden auch Entscheider aus der Wirtschaft zu Wort kommen.</p>
<p>Unser Fade to Black Project wird dieses Jahr zur&#252;ck in den theatralen Raum gef&#252;hrt werden.</p>
<p>Geplant ist auch eine Gerichtsverhandlung als Performance, zu der Sie &#252;ber diese Liste eingeladen werden.</p>
<p>******************************************************</p>
<p>Jour fixe: CCF</p>
<p>Jeden ersten Dienstag im Monat organisiert das formatlabor die informelle Projektpartnerb&#246;rse â€žCreativ Couples Finderâ€œ (CCF) - hier treffen sich Autoren, Designer, K&#252;nstler, Projektmanager, Performer, Filmemacher und andere Kreative zum geistigen, seelischen oder kreativen Austausch.</p>
<p>Wann: Jeden erster Dienstag im Monat um 18 Uhr - just vor dem Stammtisch der <a href="http://telekommunisten.net/">Telekommunisten</a>.</p>
<p>Wo: CafÃ¨ â€žBuchhandlungâ€œ in der Tucholskystra&#223;e 32<br />
Parallel zum Jour fixe wird eine CCF-Mailinglist ins Leben gerufen, in die Sie sich <a target="_blank" href="http://mail.kein.org/mailman/listinfo/wmg-info">hier</a> eintragen k&#246;nnen:</p>
<p>*************************************************</p>
<p>Wir suchen ab sofort einen Webdesigner f&#252;r das Relaunching einiger unserer Seiten. Arbeitsproben k&#246;nnen ab sofort an uns gesandt werden.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net/blog/?page_id=203">Till Nikolaus von Heiseler</a></p>
<p>******************************</p>
<p>Kandidatinnen f&#252;r das Theory Porn Casting gesucht!</p>
<p>ein Projekt von Janus von Abaton.</p>
<p>******************************</p>
<p>Produktionsassistentin gesucht (24/7).</p>
<p>******************************
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stefan Rieger: Der Frosch, ein Medium</title>
		<link>http://www.formatlabor.net/blog/?p=36</link>
		<comments>http://www.formatlabor.net/blog/?p=36#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 09:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>formatLabor</dc:creator>
		
	<category>Tele Lectures</category>
	<category>Theory &amp; Research</category>
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		<description><![CDATA[Das vom Kolleg Friedrich Nietzsche veranstaltete Symposion â€œWas ist ein Medium?â€? war eine der aufseheneregendsten geisteswissenschaftlichen Kongresse der letzten Zeit. Als erstes erscheint hier der Vortrag von Stefan Rieger: Der zunehmenden Beliebigkeit des Medienbegriff setzt Stefan Rieger einen wissenschaftshistorischen Ansatz entgegen. Vortrag im Rahmen der Tagung â€žWas ist ein Medium?â€œ, Weimar 17.12.2005. Aufnahme des formatLabor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="MsoNormal"><img width="120" height="120" align="left" alt="Stefan Rieger" title="Stefan Rieger" src="http://www.formatlabor.net/blog/images/Rieger02.jpg" />Das vom Kolleg Friedrich Nietzsche veranstaltete Symposion â€œWas ist ein Medium?â€? war eine der aufseheneregendsten geisteswissenschaftlichen Kongresse der letzten Zeit. Als erstes erscheint hier der Vortrag von Stefan Rieger: Der zunehmenden Beliebigkeit des Medienbegriff setzt Stefan Rieger einen wissenschaftshistorischen Ansatz entgegen. Vortrag im Rahmen der Tagung â€žWas ist ein Medium?â€œ, Weimar 17.12.2005. Aufnahme des <a target="_blank" href="http://www.formatlabor.net">formatLabor</a> Berlin.</span></p>
<p>:: AUDIO<br />
<a href="http://www.formatlabor.net/media/Rieger-Vortrag.ogg"> [Vortrag]</a> (22 min, 20 MB) | <a href="http://www.formatlabor.net/media/Rieger-Gespraech.ogg">[Gespr&#228;ch]</a> (20 min, 19 MB)</p>
<p>:: VIDEO<br />
<a href="http://www.formatlabor.net/media/Rieger-Vortrag.mp4"> [Vortrag]</a> (22 min, 81 MB) | <a href="http://www.formatlabor.net/media/Rieger-Gespraech.mp4">[Gespr&#228;ch]</a> (20 min, 78 MB)
</p>
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