Ouvertüre für “Wissensformate für die telematische Gesellschaft”November 20

Wie können wir neue Wissenformate für die telematische Gesellschaft entwickeln?
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>Vorspiel für das Projekt:
Audiotrack zum Thema Generative Glossare (audio, 14 min, 14 MB)
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Die Idee besteht darin, zwischen a) Theatern und öffentlich-diskursiven Veranstaltungen, b) Universitäten und den c) öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einen Bereich zu etablieren, in dem es um Wissensvermittlung und vielleicht auch -produktion geht: um Wissensformate für die telematische Gesellschaft. Es geht auch um die Schaffung eines öffentlichen Raums für das Gespräch darüber, in was für einer Gesellschaft wir künftig leben wollen.
Die Argumentation: Wenn diskursive Veranstaltung im Theater für 300 Personen mit 5.000 Euro finanziert werden, wenn Seminare mit 30 Personen mit ca. 1.000 Euro finanziert werden, warum sollte es nicht möglich sein, Wissensformate zu finanzieren, die zwischen 2 und 100 Tausend Zuschauer (mit Bewegtbild) erreichen und in denen ein entsprechendes inhaltliches und auch ästhetisches Niveau eingehalten wird? Doch wer ist die Adresse dieser Argumentation?
Systemtheoretisch beschrieben handelt es sich um drei verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Leitdifferenzen (Erfolgsmedien), an denen sie sich jeweils orientieren. Diese Leitdifferenzen sind sowohl zuständig für die Anschlussfähigkeit einzelner kommunikativer Akte als auch für Selbstbeschreibung. In der Wissenschaft geht es um die traditionsgesättigte Innovation mit der Leitdifferenz wahr/unwahr. Die Massenmedien operieren mit der Leitdifferenz der Spannung, dies führt in der Regel zu NARRATIONEN. Im fiktionalen Bereich: eine in sich geschlossene Geschichte (Kampf eines Helden gegen antagonistische Kräfte); im nicht-fiktionalen Bereich: WEITERERZÄHLEN EINER NARRATION, also Anschluss an Bekannte oder Bekanntes. Dazwischen gibt es noch den öffentlich-diskursiven Bereich, der öffentlich gefördert wird. Er hat ein großes Potential und richtet sich - insbesondere in der direkten Förderung - an der political correctness aus. Aus dieser Perspektive ist es einsichtig, dass der Raum zwischen diesen Bereichen leer bleibt. Die scheinbare, offensichtliche Unmöglichkeit ist aber auch eine andere Form der Beschreibung für die Größe der Innovation, derer es hier bedarf.
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Wichtige Begriffe für unser Unternehmen:
Zur Unterscheidung von Bedürfnis und Bedarf.
Geselligkeit (Simmel)
Plauderei über das Globale Eher Besser
Was tun?


Kwame Amankwah wrote:
26. March 2009 at 00:27
Intresting. Will like more info. Keep me informed. Keep it up.
Kwame
((( rebell.tv ))) blog - Ouvertüre für “Wissensformate für die telematische Gesellschaft” wrote:
26. February 2010 at 22:44
[…] meier: mein herz schlägt höher! Dada siegt! Global! (grossartig, dass dieses … 26.2.2010 Ouvertüre für “Wissensformate für die telematische Gesellschaft” sender: > culturalstudies | | von sms um 22:41 Ouvertüre für “Wissensformatefür die telematische Gesellschaft” | formatlabor.netKommentareBis jetzt keine Kommentare zu diesem BeitragKommentar verfassenNameE-Mail (wird nicht veröffentlicht)UrlIhr KommentarAnti-Spam Überprüfung (Code ins Eingabefeld übertragen) […]