Derrida TagungDecember 1

>Dirk Baecker (Soziologe), >Elisa Barth (Kulturwissenschaftlerin), >Tom Lamberty (Verleger, Merve Verlag Berlin), >Susanne Lüdemann (Literaturwissenschaftlerin, Derrida-Übersetzerin) und >Hanns Zischler (Autor, Derrida-Übersetzer, Schauspieler).

Aus der Ankündigung: “Jacques Derrida zu lesen heißt, ihn der Schrift zurückzugeben, der er sein Lebenswerk gewidmet hat, heißt aber auch, Stimmen zu Wort kommen zu lassen, deren Eingriff in die Zeit, Hinwendung zum Anderen und merkwürdigem Zuhause in einer immer nur unzulänglich vertrauten Sprache zeitlebens seine Faszination galt. ” Dirk Baecker wird aus dem Buch „Religion“ vorlesen, das Derrida zusammen mit Gianni Vattimo veröffentlichte . Baecker interessieren darin die Passagen über das Übel der Abstraktion, über Zahl und Zeugenschaft und über das Universum als eine Maschine, die Götter hervorbringt. Elisa Barth wird eine musikalische Lesung aus Derridas Hommage an Ornette Coleman vortragen. Qu’est-ce qui arrive? fragt Derrida, der 1997 mit dem Saxofonisten Ornette Coleman einen Abend lang in und über Musik improvisiert. Susanne Lüdemann liest eine Passage aus „Marx’ Gespenster“ vor und berichtet über ihre Übersetzungsarbeit an diesem Buch.
Tom Lamberty wird aus „Eine gewisse unmögliche Möglichkeit, vom Ereignis zu sprechen“ und aus „Einige Statements und Binsenwahrheiten über Neologismen, New-Ismen, Post-Ismen, Parasitismen und andere kleine Seismen“ zwei Abschnitte lesen und dazu Musik von der CD oder vom Plattenteller spielen.
Hanns Zischler wird einen Abschnitt aus der von ihm und Hans-Jörg Rheinberger übersetzten „Grammatologie“ (erschienen bei Suhrkamp) vortragen und kommentieren.

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